Information

Auf 40.000 bis 60.000 Arbeiterinnen, welche die Hauptmasse eines Bienenvolkes ausmachen, entfallen eine einzige Königin und einige hundert bis ein paar tausend Drohnen. Die letzteren sind die Männchen des Bienenvolkes. Sie können weder stechen noch sich selbstständig ernähren, sie werden von den Bienen gefüttert und sind nur für die Befruchtung der Königin da, die im Fluge vollzogen wird. Die Drohnen leben nur während der Sommerzeit und dienen auch zum Kühlen der Brut. Die beträgt konstante 33-35 Grad.

Aus den befruchteten Eiern entstehen Weibchen, entweder Arbeiterinnen oder Königinnen - welches von beiden, entscheidet sich im Laufe der ersten
drei Larventage und dem Einfluss der pflegenden Arbeiterinnen.
Die zur Arbeiterin auserwählten Larven bekommen in den ersten drei Tagen eine Mischung aus Honig und Pollen. Die Königinnenlarve bekommt während der ganzen Larvenzeit nur Königinnenfutter, das bekannte Gelée Royal.

Während sich die Königin allein dem Eierlegen widmet, übernimmt die Arbeiterin alle anderen Mutterpflichten, das Bauen des Nestes,
das Reinhalten des Stockes, das Eintragen des Futters (Honig) und Pollen und die Plege der Brut.
Die Königin frisst selten selber, sondern wird von den Ammenbienen gefüttert, sie kann zwischen 1000-2000 Eier pro Tag legen.

Gut organisiert

Bienen auf einer Wabe. Ein Zusammenleben ohne Ordnung? Nur scheinbar, denn jede einzelne Biene übernimmt instinktiv bestimmte Tätigkeiten innerhalb der Gemeinschaft.

Fleissige Bienen

Nur ein Beispiel über die Leistung eines Bienenvolkes:
Für 1kg HONIG bedarf es
- bis zu 150.000 Ausflüge,
- des Besuches von bis zu 20 Millionen Blüten und
- bis zu 150.000 zurückgelegter Flugkilometer (fast 3 1/2mal um die Erde)